Verstrickt in der Kriegspropaganda
Übersicht
1. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“
2. Militärische Lage in der Ukraine
Anmerkungen
„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie
weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“
(Bertolt Brecht, 1939)
1. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“
Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine verließen aus Protest gegen „Putins Krieg“ zahlreiche Moskauer und Moskauerinnen der neuen Generation Russland. Drei von ihnen – Alexander Gabuev (geb. 1985), Alexandra Prokopenko und Tatiana Stanovaya (geb. 1978) – fanden ihre neue Heimat in Berlin.
Für sie wurde gar eine „Denkfabrik“ in Berlin1 gegründet, damit sie erfolgreich ihren „ehrenvollen“ Kampf gegen den „verhassten Putin“ im Sinne der westlichen und proukrainischen Kriegspropaganda führen können. Nach der Schließung des Moskauer Carnegie-Zentrums am 24. Februar 2022 wurde es in Berlin ein Jahr später, am 25. April 2023, unter dem Namen „Carnegie Russia Eurasia Zentrum“ neugegründet und dieser neugegründeten „Denkfabrik“ steht ein ehem. Mitarbeiter des Moskauer Carnegie-Zentrums, der eben erwähnte Journalist, Alexander Gabuev, vor.
Zahlreiche weitere ehem. Mitarbeiter des Moskauer Carnegie-Zentrums und Putin-Gegner (darunter Alexander Baunov, Andrei Kolesnikov und Vita Spivak) verließen ebenfalls 2022 Russland und fanden ihre neue Heimat in Europa oder den USA.
Mittlerweile tun sie nichts lieber als gegen das eigene Land zu opponieren und dagegen getreu dem Motto: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ zu agitieren. Heutzutage ist das ein einträchtiges Geschäft! Das wäre halb so schlimm, wären sich die ausgewanderten Putin-Gegner – die sog. „Westler“ -, die sich, wie selbstverständlich, als „Liberalen“ begreifen, wenigstens darüber im Klaren, wie sehr sie von der westlichen Kriegspropaganda wie zu Sowjetzeiten instrumentalisiert und vereinnahmt werden.
Ja, die Sowjetzeiten! Man wird geradezu nostalgisch und denkt an die eigene Jugend der 1970er- und 1980er-Jahren, in denen man selber ein „junger Wilde“ war. Allein: Man wollte Aufklärung, keine Propaganda. Ganz anderes verhalten sich die russischen Putin-Gegner im Ausland.
Statt Aufklärung verstärken sie meistens die antirussischen Ressentiments und fördern unreflektiert jene Vorurteile und Klischees, die in den westlichen Gesellschaften seit Jahrhunderten tief verwurzelt sind. Sie erweisen dem eigenen Land, dem sie den Rücken gekehrt haben, einen Bärendienst im Glauben einen Beitrag dazu zu leisten, Russland zu „zivilisieren“ und zu „liberalisieren“.
Diese ausgewanderten „Weltverbesserer“, die sich als „Liberalen“ ausgeben, kennen offenbar nicht die jahrhundertealte Einstellung der Europäer zu Russen, worauf schon Dostojewski aufmerksam machte: „In Europa sind wir bloß Landstreiche.“2
„Der russische Liberale“ – entrüstet sich Dostojewski – „ist so weit gegangen, dass er selbst Russland verleugnet, d. h. die eigene Mutter hasst und schlägt. Jedes glücklose und missglückte Ereignis in Russland erregt bei ihm Gelächter und löst geradezu Begeisterung aus. Er hasst die Sitten des (eigenen) Volkes, die russische Geschichte, kurzum: alles. Wenn es für ihn eine Rechtfertigung gibt, dann besteht sie nur darin, dass er nicht versteht, was er tut, und hält seinen Hass auf Russland für echten Liberalismus.“3
Am 31. Juli 2026 hat das erwähnte Dreiergespann Gabuev/Prokopenko/Stanovaya einen gemeinsamen Artikel für Foreign Affairs mit dem Titel „Why a Weaker Russia Keeps Fighting“ (Warum ein geschwächtes Russland weiterkämpft) veröffentlicht.
Was sie schreiben, unterscheidet sich in ihrer lauwarmen Analyse, verzerrten Realitätswahrnehmung und verfehlten Schlussfolgerungen kaum von dem, was sie gemeinsam bereits im vergangenen Jahr in der gleichen Zeitschrift veröffentlicht haben.
Unter dem anspruchsvollen Titel „Putin’s Theories of Victory“ veröffentlichten Gabuev, Prokopenko und Stanovaya am 26. März 2025 in Foreign Affairs eine Schrift, die weder eine außenpolitische Analyse noch Militärexpertise über die aktuellen Entwicklungen an der Front oder eine Studie über die Aussichten der staatfindenden Friedensverhandlungen anzubieten hatte.
Die Schrift erwies sich vielmehr als eine Politagitation gegen eine Trump-Putin-Konnexion, was keine Überraschung war. Denn außer ihrer gemeinsamen Gegnerschaft zu Putin eint die drei Autoren nichts. Sie könnten unterschiedlicher auch nicht sein: Ein Journalist, eine Ökonomin und eine Politikwissenschaftlerin.
Das heterogene Dreiergespann schickte sich an, einen gemeinsamen Text zu Papier zu bringen, der an Stelle einer geo- und sicherheitspolitischen Analyse lauter Psychologismen über die Trump-Putin-Beziehung produziert hat4.
Nicht viel anders verhält es sich auch in der erwähnten jüngsten Veröffentlichung. Viele Mutmaßungen, Unterstellungen, Klischees, An- und Beschuldigungen werden auch im Artikel über ein vermeintlich „geschwächtes Russland“ aufgestellt und man merkt den Autoren an, wie sehr sie sich abstrakt und realitätsentrückt an einem Thema abarbeiten, das sie mangels geo- und sicherheitspolitischer Kenntnisse nicht beherrschen.
Ohne Militärexperten zu sein und ohne jedwedes Quellenmaterial heranzuziehen, maßen sie sich zudem an, über eine militärische Lage in der Ukraine zu urteilen, kommen aber nicht umhin, unkritisch und unreflektiert nur das zu wiederholen, was die seit Wochen in den westlichen Massenmedien tobende Kriegspropaganda vermittelt.
„Russlands Position hat sich heute verschlechtert“, diagnostizieren sie und fahren fort: „Die Ukraine ist heute militärisch besser aufgestellt als im Vorjahr. Russland verliert demgegenüber mehr Soldaten, als es rekrutieren kann, und gerät auf dem Schlachtfeld ins Stocken. Seine Wirtschaft steht vor zunehmenden Problemen. … Insgesamt liegt die Zahl der monatlich getöteten oder schwer verwundeten russischen Soldaten bei etwa 30.000. Gleichzeitig ist die Zahl der monatlich einberufenen Soldaten auf 27.000 gesunken – bedingt durch die sinkenden Anwerbungsprämien in einigen russischen Regionen und ein wachsendes Bewusstsein für die hohen Opferzahlen. Moskaus Fähigkeit, die ukrainische Frontlinie entscheidend zu durchbrechen, wird zunehmend infrage gestellt.
Der Kreml steht auch vor anderen Problemen. Die Ukraine hat eine äußerst erfolgreiche Kampagne mit Luftangriffen mittlerer Reichweite durchgeführt, die die russische Logistik und die Nachschubwege unterbrochen und den Vormarsch des russischen Militärs weiter verlangsamt hat. Kiew hat seine Luftangriffe auf größere Entfernungen verstärkt und dabei militärische Produktionsanlagen und zivile Infrastruktur tief im russischen Hinterland angegriffen, darunter Ölhäfen und Raffinerien. Dank dieser Angriffe ist etwa ein Drittel der russischen Ölraffineriekapazität außer Betrieb, was zu Benzinengpässen, Kraftstoffrationierung und langen Schlangen an den Tankstellen führte, die von Juni bis Ende Juli anhielten und sich voraussichtlich wiederholen werden, sobald die Ukraine ihre Angriffe wieder aufnimmt. Im Juli begann die Ukraine, Lagerhallen des größten russischen Online-Händlers Wildberries zu sprengen, wodurch der Krieg in den Fokus der Öffentlichkeit rückte und Tausende von russischen Klein- und Mittelbetrieben, die über das Unternehmen verkaufen, beeinträchtigt wurden. Kiew hat zudem seine Bemühungen verstärkt, die Krim zu isolieren, indem es Treibstoffversorgungswege und Kraftwerke auf der besetzten Halbinsel angreift. Und ukrainische Drohnen greifen russische Öltanker und Frachtschiffe im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer an, um die maritimen Öl- und Getreideexporte des Landes zu stoppen.“
Die angegebenen Opferzahlen sind nichts weiter als Spekulation und was die ukrainischen Drohnenangriffe angeht, werden diese überzeichnet dargestellt. Die lang zitierte Passage ist nichts weiter als eine kritiklose Wiedergabe der üblichen westlichen Kriegspropaganda, womit wir bereits seit Wochen bombardiert werden. Selbst das wäre halb so schlimm, hätte man nicht das verdammte Gefühl, dass unsere aus Russland eingewanderten Neubürger die ukrainischen Angriffe gegen ihre eigene Heimat regelrecht genießen und darüber schadensfroh sind.
Berauscht vom Hass auf „Putins Russland“, bemerken sie nicht, wie sehr sie doch von ihren westlichen „Gönnern“ und Finanziers propagandistisch instrumentalisiert und missbraucht werden.
Selbst wenn sich eines Tages herausstellen sollte, dass ein „besseres“ Russland (was auch immer das sein mag) ohne Putin entstehen könnte, so wird das sicherlich nicht das Verdienst jener russischen Pamphletisten und Denunzianten sein, die im Ausland sitzen und über das eigene Land gegen „angemessene“ Entlohnung herziehen.
Diese unfeine Art ist kein Novum in der russischen Geschichte – höchstens nur für diejenigen, die wie Gabuev den „Kalten Krieg“ allein vom Hörensagen kennen und/oder die eigene russische Geistesgeschichte ignorieren.
Der Hass gegen die eigene Heimat verwandelt sich oft in Selbsthass – freilich in einer unreflektierten und zerstörerischen Selbstverleugnung der eigenen kulturellen Identität. Der Versuch, die eigene Identität durch eine fremde zu substituieren, wird scheitern, weil ihr eine gekünstelte Art der Selbstwahrnehmung zugrunde liegt. Eine geliehene Identität führt früher oder später zur gescheiterten Existenz.
Da denkt man erneut an Dostojewski und seine empörte Äußerung über die russischen „Liberalen“: „Наш русский либерал прежде всего лакей и только и смотрит, как бы кому-нибудь сапоги вычистить.“ (Unser russischer Liberaler ist vor allem ein Lakai und immer und nur darauf hinaus, irgendjemandem die Stiefel zu putzen).
Die russischen Emigranten, die in den sog. „Denkfabriken“ untergebracht werden, leben in einer privilegierten, der Realität entrückten Scheinwelt der Propaganda und wissen nicht einmal, wie sehr sie davon beeinflusst werden und wie wenig sie davon verstehen.
2. Militärische Lage in der Ukraine
Die eben zitierte lange Passage macht auch deutlich, dass die Autoren über die militärische Lage in der Ukraine keine adäquaten Kenntnisse besitzen und dass die angegebenen Opferzahlen genauso aus der Luft gegriffen sind, wie die Gesamtbeurteilung der Kräfteverhältnisse an der Front. Sie ignorieren selbst die Kriegsanalyse der ukrainischen Militärexperten.
Man denkt allein an den ukrainischen Botschafter im Vereinigten Königreich und ehem. Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Salužnyj, dem nicht nachgesagt werden kann, dass er russische Kriegspropaganda betreibt.
Am 8. Juli 2026 veröffentlichte er einen Kommentar für den Telegraph, in dem er klipp und klar sagte: „Es ist falsch zu sagen, Russland habe verloren.“ Eine solche Einschätzung sei eine „gefährliche Fehlinterpretation“ des Krieges5. Und am 3. August 2026 berichtete die ukrainische Online-Zeitung „Europäische Prawda“, dass Salužnyj im Rahmen einer Diskussion über die euro-atlantische Integration bei einem Treffen von Botschaftern in Kiew folgendes sagte:
„Es ist unmöglich, einer Organisation beizutreten, die sich an den Doktrinen des Zweiten Weltkriegs orientiert und den Entwicklungsstand der ukrainischen Streitkräfte aufweist. … Die Nato wird voraussichtlich in ihrer jetzigen Form bleiben und, wie die Ukraine, die nächsten zwölf Jahre damit verbringen, den notwendigen Übergang zu den Standards zu schaffen, um auch nur die Hälfte des Niveaus der Russischen Föderation zu erreichen.“6
Mehr noch: Gabuev, Prokopenko und Stanovaya kennen offenbar nicht einmal die ukrainische Kriegsberichtserstattung, die ebenfalls nicht verdächtigt ist, russische Kriegspropaganda zu verbreiten.
Neulich erklärte ein prominenter, auch in Deutschland bekannter ukrainischer Journalist, Kriegsberichterstatter und Chefredakteur des Nachrichtenportals Censor.net, Juri Butusow (geb. 1976), in einem von der Zeitung „Strana“ am 28. Juli 2026 veröffentlichten Video, dass es entgegen anderweitigen Behauptungen keinen Wendepunkt zugunsten der ukrainischen Streitkräfte gegeben habe. Die russischen Truppen rückten weiter vor und seien im Vorteil.
„Der Feind setzt seine Offensive in vielen Gebieten fort“, erklärte Butusow und fügte hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte an Boden verlieren. Er betonte, Russland verfüge nach wie vor über eine enorme Überlegenheit an Feuerkraft und Waffensystemen. Darüber hinaus bestätigte er, dass die russischen Truppen in einer Reihe von Bereichen sowohl quantitativ als auch qualitativ im Einsatz unbemannter Systeme überlegen seien und damit überlegene Führungs- und Kontrollsysteme sowie Ausrüstung demonstrierten.
In einem Interview, das ebenfalls am 28. Juli in seinem eigenen Nachrichtenportal Censor.net veröffentlicht wurde, sagte Butusow:
„Der Feind deckt die Flanken, steht vor den Toren von Druschkiwka und hat Pokrowsk-Myrnograd praktisch vollständig eingenommen. Und er rückt weiter vor und steht nur wenige Kilometer von Slowjansk entfernt. Die Lage ist nicht nur schwierig, sondern in vielen Bereichen kritisch. Angesichts dieser kritischen Situation, insbesondere in Pokrowsk-Myrnograd, dürfen wir nicht länger an unseren Stellungen festhalten, sondern müssen die Verteidigung von Dobropillya organisieren. Drapati muss nun eine Entscheidung treffen. … Es fehlt uns an einem systematischen Ansatz. Was ist hier wichtiger: Emotionen oder Kalkül?“
Mit Blick auf die Effektivität der ukrainischen Mittelstreckenangriffe merkte er an, dass dieser Erfolg nicht von Dauer sein könne, da Russland sich bereits an neue Taktiken anpasse. „Das ist keineswegs ein Allheilmittel im Krieg … Nach einer Weile wird der Feind seine Gegenangriffe verstärken und auch seine eigenen Angriffe mittlerer Reichweite entwickeln und intensivieren. Und der Vorteil wird innerhalb weniger Monate zunichtegemacht sein.“
Das ist freilich bereits längst geschehen. Nach den Mittelstreckenangriffen der ukrainischen Streitkräfte mit Unterstützung der Nato-Allianz ging Russland zu massiven Vergeltungsangriffen über und überzieht die Ukraine mittlerweile seit Wochen mit massiven Gegenangriffen. Insbesondere die militärische Infrastruktur in Kiew wird systematisch zerstört.
Seit dem 22. Juli 2026 ist zudem das Schwarze Meer für ukrainische Schiffe de facto blockiert. Und die Lage spitzt sich zu, da Russland anscheinend eine Wirtschaftsblockade der Ukraine beschlossen hat. Laut der tschechischen Zeitung „Parlamentn listy“ ist die Ukraine ohne Hafeninfrastruktur in Odessa für westliche Investoren nutzlos. Selbst wenn Odessa wieder eine Hafenstadt würde, wäre sie nicht mehr ukrainisch.
Kurzum: Der von den EU-Europäern so sehr bejubelte ukrainische Drohnenkrieg kommt mit ganzer Wucht der Gewalt in die Ukraine zurück und verursacht gewaltige Schäden an militärischer und ökonomischer Infrastruktur.
Schlimmer noch: Wie das russische Verteidigungsministerium am 1. August 2026 meldete, eroberten die russischen Streitkräfte im Monat Juli über 728 Quadratkilometer Territorium im nördlichen Militärbezirk (NVO) – das beste Ergebnis seit Oktober 2024.
Und nach Meinung eines angesehenen pensionierten US-Oberst und ehem. Pentagon-Beraters, Douglas MacGregor (geb.1947), sei die Ukraine am Ende. MacGregor sagte am 3. August, dass Kiew selbst in einer kritischen Phase nicht in der Lage sei, seine Ressourcen effektiv zu nutzen, und fügte hinzu, dass die Ukraine ohne anhaltende Unterstützung von außen nicht überleben werde. Bereits im Juni 2026 bezeichnete McGregor den Ukraine-Konflikt als „hoffnungslos“ für Kiew.
Von alledem möchten unsere nach Berlin ausgewanderten russischen Putin-Gegner nichts wissen. Lieber verbleiben sie in ihrer selbstgeschaffenen Propagandawelt und möchten nur daran glauben, woran sie glauben möchten, um ihre eigene verzehrte Realitätswahrnehmung bloß nicht in Frage zu stellen.
Denn „welche Wahrheiten“ – fragte einst der französische Freidenker Saint-Evremond (1613-1703) – „können so zuträglich sein, wie jene guten Irrtümer, die einen von dem Gefühl des Bösen, das wir haben, befreien, und uns das Gefühl des Guten zurückgeben, das wir nicht mehr haben?“7
Und wenn diese „Irrtümer“ noch dazu führen, dass man davon leben kann, was will man mehr?
Anmerkungen
1. Näheres dazu Silnizki, M., Russische „Denkfabrik“ in Berlin. Carnegie Russia Eurasia Zentrum. 28. April 2025,
www.ontopraxiologie.de.
2. Dostojewski, F. M., Politische Schriften. München 1923, 201 f.
3. „Русский либерал дошёл до того, что отрицает самую Россию, то есть ненавидит и бьёт свою мать. Каждый несчастный и неудачный русский факт возбуждает в нём смех и чуть не восторг. Он ненавидит народные обычаи, русскую историю, всё. Если есть для него оправдание, так разве в том, что он не понимает, что делает, и свою ненависть к России принимает за самый плодотворный либерализм.“
4. Näheres dazu Silnizki (wie Anm. 1).
5. Näheres dazu Silnizki, M., Walerij Salužnyj. „Es ist falsch zu sagen, Russland habe verloren“, 11. Juli 2026,
www.ontopraxiologie.de.
6. Siehe Европейська Правда, Залужний: не вірте казкам, Україна ніколи не стане членом НАТО, 3. cерпня 2026: „Скоріш за все, НАТО залишиться в тому ж самому вигляді, який є, і буде років 12, як Україна, переходити на стандарти, які необхідно досягти, щоб хоча б дорівнюватися рівні половину хоча би рівня Російської Федерації.“
7. Saint-Evremond, Lettres, ed. R. Ternois, I. Paris 1967, 297. Zitiert nach August Buck, Die Kunst der
Verstellung im Zeitalter des Barocks, in: des., Studien zu Humanismus und Renaissance. Wiesbaden 1991, 508.