Gefangen zwischen Abschreckung und nuklearer Bedrohung
Übersicht
1. Schrecken die Atomwaffen noch ab?
2. Hochmut kommt vor dem Fall
Anmerkungen
„Die Nato ist viel stärker als Russland, daher haben sie keine Chance, uns zu besiegen. …
Wir sind ein Verteidigungsbündnis. Hört auf mit den nuklearen Drohungen.
Sie sind völlig unnötig und nützen nichts.“
(Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte, 30.09.2026)
„Eskalation der Feindseligkeiten und Sanktionen sind keine neuen Praktiken. Sie wurden in vielen
Konflikten angewendet und sind nie einseitig. Provokative Aktionen der einen ziehen eine Reaktion
der anderen nach sich. So verschärft sich die Spirale, und die zerstörerischen Folgen nehmen zu.“
(Putin, Waldai-Diskussionsklub, 1.10.2026)
1. Schrecken die Atomwaffen noch ab?
Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine wird immer wieder über den Einsatz von Atomwaffen diskutiert. Kann es zum Einsatz von Nuklearwaffen wirklich kommen oder ist er nichts weiter als nur ein Hirngespinst und dient allein und ausschließlich als Abschreckung?
Die Frage ist so alt wie die ersten und letzten Abwürfe der Atombomben kurz vor der Kapitulation Japans. Nach den Erfahrungen von Hiroshima und Nagasaki stehen Nuklearwaffen nicht mehr wirklich zur Verfügung.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die heutige japanische Geschichtspolitik. Bei einer Gedenkfeier zum 79. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima äußerte der japanische Premierminister, Fumio Kishida (2021-2024), seine Besorgnis über Russlands Atomwaffen. Er verschwieg dabei, dass die USA und nicht die UdSSR Atombomben auf japanische Städte abgeworfen haben. In den letzten Jahren hat das offizielle Tokio die Erwähnung der USA in öffentlichen Stellungnahmen stets vermieden.
Als am 6. und 9. August 2026 in Hiroshima und Nagasaki Gedenkfeiern zum 81. Jahrestag der Atombombenabwürfe stattfanden, schwieg die japanische Premierministerin, Sanae Takaichi, in ihrer Rede dazu ebenfalls und gab mit keinem Wort zu verstehen, wer die Atombomben abgeworfen hat.
Auch Hiroshimas Bürgermeister, Kazumi Matsui, vermied es, die USA zu erwähnen und warf stattdessen Russland vor, Atomwaffen als Mittel der Einschüchterung einzusetzen. Lediglich der Bürgermeister von Nagasaki erklärte explizit, dass ein amerikanisches Kampfflugzeug die Atombombe auf die Stadt abgeworfen hat.
Vor 81 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden Hiroshima und Nagasaki von den USA mit Atomwaffen angegriffen. Die Japaner wissen, dass die Atombomben „Fat Man“ und „Little Boy“ von den US-Amerikanern abgeworfen wurden, das offizielle Tokio ignoriert jedoch seit Jahren die US-amerikanische Beteiligung an dieser Tragödie. Stattdessen lenkt man die Aufmerksamkeit auf den aktuellen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und verweist auf die von Moskau angeblich ausgehende Bedrohung durch einen Atomkrieg.
Es kommt noch besser: „Ein japanischer Wissenschaftler machte die UdSSR und Russland für die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki verantwortlich“, berichteten die russischen Medien am 8. September 2026. Der Waseda-Universitätsprofessor, Tetsuo Arima (geb. 1953), behauptete, die UdSSR und Russland seien für die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki verantwortlich.
„Russland ist für die Atombombenabwürfe verantwortlich“, behauptete Arima und fügte gleich hinzu, dass die Atombombenabwürfe möglicherweise nicht passiert wären, wenn die UdSSR nicht begonnen hätte, ihren Einfluss in der Region rasch auszuweiten, und dass das, was diesen beiden japanischen Städten im August 1945 widerfahren sei, dazu diene, die UdSSR einzuschüchtern und ihren Einfluss in Asien einzudämmen.
Wie dem auch sei, zu Zeiten des „Kalten Krieges“ galt die Nuklearwaffe „als >absolute Waffe< und war deshalb auf kriegsverhindernde Abschreckung gegnerische Angriffe gerichtet. Gleich zu Beginn des nuklearen Zeitalters schrieb der US-amerikanische Militärstratege, Bernard Brodie (1910 – 1978), der im politischen und militärischen US-Establishment nicht unumstritten war, 1946 im Werk „The absulute Weapon“:
„Thus far the chief purpose of our military establishment has been to win wars. From now on its chief purpose must be to avert them. It can have almost no other useful purpose“ (Bislang war der Hauptzweck unseres militärischen Establishments, Kriege zu gewinnen. Von nun an muss es sein Hauptzweck sein, sie abzuwenden. Es kann fast keinen anderen nützlichen Zweck mehr erfüllen)1.
Heute sind der Sinn und Zweck der Abschreckung verlorengegangen und man hat die Angst vor der „absoluten Waffe“ weitgehend verloren. Nach dem Motto: Abschreckung ist gut, Eskalation ist besser und Vergeltung ist noch besser, verschärfen wir rhetorisch die Konfrontation gegen Russland und unsere Sprache wird immer militanter, rabiater und selbstgerechter, als wäre Russland eine Bananenrepublik und keine nukleare Supermacht.
Helmut Schmidt kritisierte bereits in den 1960er-Jahren, wie wenig manche Politiker und Militärs den Sinn und Zweck der Abschreckung begreifen: „Ich habe leider noch immer den Eindruck, dass in weiten Kreisen führender Politiker und Militärs der Bundesrepublik die recht primitive Auffassung vertreten wird, die Abschreckung müsse unter allen Umständen funktionieren, und daher sei eine Abschreckungskonzeption ausreichend, die auf einem frühzeitigen Einsatz nuklearer Waffen beruht. Ich habe schon seit langem darauf hingewiesen, dass diese Auffassung irrig ist.“2
Noch 1982 schrieb ein langjähriger Verfechter von Abschreckungspolitik, Adalbert Weinstein, im gleichen Sinne:
„Die Atomwaffen sind politische Waffen. Ost und West sind sich einig, dass sie nicht eingesetzt werden dürfen. Man kann nur mit ihrem Einsatz drohen. Und diese Drohung hat abschreckende Kraft. Sie ist beinahe eine mythische Macht. Die These von der unfehlbaren Wirkung der atomaren Drohung ist eine Hypothese, eine erdachte Vorstellung, eine konstruierte Idee. Niemand kann beweisen, dass sie vor der Wirklichkeit bestehen wird. Aber der Gedanke, dass man einen Gegner mit der nuklearen Drohung daran hindern kann, anzugreifen, hat Verführungskraft. Hier werden sowohl das Gefühl als auch der Verstand angesprochen. Atomstrategie ist deshalb so etwas wie die Dialektik zwischen dem Verstand und dem Irrationalen, ein Wettkampf zwischen Vernunft und Unvernunft, bei dem die Chance, vernünftig zu reagieren, groß ist“3
Was wir hingegen heute beobachten, ist, wie gesagt, etwas ganz anderes: Die Atomwaffen haben als „politische Waffen“, mit deren Einsatz man nur drohen kann, ihre abschreckende Wirkung im Ukrainekrieg (aber auch im Irankrieg) weitgehend verloren. Zu Zeiten des „Kalten Krieges“ sah das noch ganz anderes aus.
In der Kubakrise zwischen den USA und der Sowjetunion im Oktober 1962, die die Welt an den Rand eines Atomkrieges brachte, hat sich die abschreckende Wirkung der Atomwaffen als „politische Waffen“ bewährt. Heute scheint „die These von der unfehlbaren Wirkung der atomaren Drohung“ der Realität nicht standzuhalten und bleibt bis auf Weiteres „eine Hypothese, eine erdachte Vorstellung, eine konstruierte Idee“.
„Der Gedanke, dass man einen Gegner (allein) mit der nuklearen Drohung daran hindern kann, anzugreifen“, hat seine „Verführungskraft“ eingebüßt. Versteckt hinter den ukrainischen Streitkräften und mit Berufung auf das Völkerrecht, greifen die Nato-Staaten Russland an und führen de facto einen Krieg gegen Russland als Nuklearmacht, ohne dass Moskau bis dato mit seinen nuklearen Drohungen abschreckend gewirkt hat.
Dass die Nato mit dem Feuer spielt – im Glauben, dass Russland sich nicht trauen wird, die Atomwaffen einzusetzen, ist eine Sache. Solange die Russen aber ihrerseits die Atomwaffe nur als „politische Waffe“ einsetzen, bleiben sie in der Tat eines ultimativen Beweises schuldig, dass ihre atomare Drohung nichts weiter als Bluff sei. Würden sie aber die Nuklearwaffen tatsächlich einsetzen, würden sie eine Entwicklung in Gang setzen, deren Folgen man gar nicht absehen kann.
In diesem unlösbaren Dilemma steckt auch die neue russische Nukleardoktrin. Die 2024 erfolgte Änderung der russischen nuklearen Abschreckung lautet in ihrem Kern: Aggressionen von Nichtnuklearstaaten, die jedoch unter Beteiligung oder mit Unterstützung eines Nuklearstaates erfolgen, sollen als gemeinsamer Angriff auf Russland gewertet werden.
Auch diese Ergänzung löst nicht das Kernproblem der nuklearen Abschreckung: ihre Glaubwürdigkeit, solange und insofern sie nicht in der militärpolitischen Realität umgesetzt wird. Danach sieht es momentan aber (noch) nicht aus.
2. Hochmut kommt vor dem Fall
Die Behauptung, dass Russland der Nato und der EU im konventionellen Bereich militärisch unterlegen ist, bleibt genauso, wie die These von der unfehlbaren Wirkung der atomaren Drohung, nichts weiter als „eine Hypothese, eine erdachte Vorstellung, eine konstruierte Idee“, solange sie der Realitätsprüfung nicht unterzogen wird. Diese Überlegenheitshypothese ist zudem auch außerordentlich gefährlich, weil sie die Nato-Führung zu unüberlegten und halsbrecherischen Handlungen verleiten könnte.
Im militärtechnologischen Bereich wie Raketentechnologie und Luftabwehr, die im Krieg des 21. Jahrhunderts kriegsentscheidend sind4, ist die Nato Russland meilenweit unterlegen.
Zum einen besitzt Europa so gut wie kein Luftabwehrsystem und ist den potentiellen russischen Raketen- und Drohnenangriffen schutzlos ausgeliefert. Ein hochgepriesenes US-amerikanisches bodengestütztes Flugabwehrraketen-System zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern und ballistischen Mittelstreckenraketen (MIM-104 Patriot) ist eine veraltete Technologie, die sich im Ukrainekrieg nur bedingt bewährt und nicht das erfüllt hat, was man sich von ihr versprochen hat. Gegen die Hyperschalgeschwindigkeitstechnologie kann es sowieso nichts ausrichten.
Aber selbst wenn man davon ausgehen würde, dass Russland der Nato im konventionellen Bereich unterlegen sein sollte, so ist es im Bereich der taktischen Nuklearwaffen der Nato-Allianz bei weitem überlegen.
Russland besitzt schätzungsweise zwischen 1.500 und 2.000 taktische (nichtstrategische) Nuklearwaffen, wohingegen die Nato-Staaten (in erster Linie die USA) „nur“ über etwa 200 taktische Atomwaffen verfügen. Etwa 100 bis 150 dieser amerikanischen B61-Bomben sind im Rahmen der nuklearen Teilhabe in Europa stationiert (u. a. in Deutschland (Büchel), Italien, Belgien, den Niederlanden und der Türkei).
Großbritannien und Frankreich besitzen ausschließlich strategische Abschreckungswaffen (z. B. U-Boot-gestützte Interkontinentalraketen) und unterhalten keine taktischen Arsenale im selben Sinne wie die USA oder Russland. Man kann darüber hinaus mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die US-Amerikaner, sollte Russland Europa mit taktischen Nuklearwaffen angreifen, nichts unternehmen wird, um mit den gleichen Mitteln zurückzuschlagen, solange es die USA mit strategischen Waffen anzugreifen unterlässt.
Man muss sich die Entstehungsgeschichte dieser Waffengattung in Erinnerung rufen, um deren Bedeutung auch für die Gegenwart richtig einordnen zu können. Während des „Kalten Krieges“ entwickelten die USA taktische Nuklearwaffen (auch nukleare Gefechtsfeldwaffen genannt) gezielt als strategisches Gegengewicht zu den konventionell weit überlegenen Streitkräften des Warschauer Paktes in Europa.
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute die Sowjetunion eine gewaltige Übermacht an Panzern, Artillerie und Soldaten in Osteuropa auf. Die Nato-Staaten waren weder politisch noch wirtschaftlich bereit, eine ähnlich große stehende Armee zu unterhalten. Es entstand mit anderen Worten ein konventionelles Ungleichgewicht zu Gunsten des Warschauer Paktes. Zumindest glaubten die USA daran.
Die Struktur der überlegenen konventionellen sowjetischen Streitkräfte, die Reichweite und die Möglichkeit, Truppen jederzeit zu verschieben, neu auszurüsten und zu verstärken, waren die Konstanten der strategischen Situation. „Die Geographie bestimmte die Sicherheitslage in unveränderlichen Grenzen. … Westeuropa mangelt(e) es an räumlicher Tiefe und an Weite für eine günstige Verteilung von Truppen wie für großzügige Bewegungen, die gerade die Voraussetzung elastischer Verteidigung und Nutzung beweglicher Streitkräfte sind.“ Westeuropa lag deshalb „in einer objektiv vorgegebenen weiträumigen Bedrohungslage im Machtschatten der Sowjetunion“5.
Das war im Wesentlichen der Grund für die Entstehung der taktischen Nuklearwaffen. Um einen vermeintlichen oder tatsächlichen sowjetischen Vorstoß (beispielsweise durch das strategisch sensible Fulda Gap in Hessen) zu stoppen, setzten die USA auf nukleare Gefechtsfeldwaffen wie nukleare Artilleriegranaten, Kurzstreckenraketen und Minen.
Zunächst drohten die USA bei jedem Angriff mit einem umfassenden atomaren Gegenschlag. Da dies jedoch unglaubwürdig wurde, führte die Nato in den 1960er-Jahren die sog. Flexible Response (flexible Antwort) ein. Taktische Atomwaffen dienten dabei als Bindeglied: Sie sollten einen konventionellen Angriff direkt auf dem Schlachtfeld stoppen, ohne sofort einen globalen Atomkrieg mit strategischen Waffen auszulösen.
Dass es überhaupt möglich wäre, einen begrenzten Nuklearkrieg mit taktischen Nuklearwaffen ohne den Einsatz von strategischen Waffen durchzuführen, wurde von der militärpolitischen Realität des „Kalten Krieges“ niemals unter Beweis gestellt und blieb daher als eine Hypothese im Raum stehen.
Ausgerechnet heute kann diese Hypothese womöglich überprüft werden, sollte die Eskalation eine gefährliche Stufe erreichen, die den Einsatz der taktischen Nuklearwaffen unvermeidbar macht.
Die militärischen Kräfteverhältnisse haben sich freilich im Gegensatz zu Zeiten des „Kalten Krieges“ zumindest quantitativ zu Gunsten der Nato und zu Lasten des russischen Rumpfimperiums geändert, das aus dem untergegangenen Sowjetimperium übriggeblieben ist.
Russland befindet sich heute in einer vergleichbaren Lage wie die, in der die USA und die Nato sich während des „Kalten Krieges“ befanden. Daran scheint kein geringerer als Putin selbst zu glauben. Seine jüngsten Äußerungen deuten darauf hin.
In seiner Rede auf dem Waldai-Forum erklärte Putin am 1. Oktober 2026 Russlands Bereitschaft, im Falle eines Angriffs auf irgendeine Region des Landes, einschließlich Kaliningrad, sein gesamtes Waffenarsenal einzusetzen.
Putin merkte dabei an, dass das Schreiben des russischen Außenministeriums an einige Länder kein Einschüchterungsversuch, sondern vielmehr eine Reaktion auf einen solchen seitens der Nato gewesen sei.
„Und alles ist in der Erklärung des Außenministeriums und im versandten Schreiben korrekt dargestellt. Sollte es zu einem direkten Angriff auf die Russische Föderation kommen (in diesem Fall sprechen wir von Kaliningrad und möglicherweise auch von anderen Gebieten), wird die Frage, ob die Russische Föderation alle ihr zur Verfügung stehenden Waffen einsetzen wird, natürlich unweigerlich und sofort auf der Tagesordnung stehen. Das ist unvermeidlich“, betonte Putin.
Wie brisant Putins Äußerung ist, zeigt sein nachfolgender Hinweis darauf, dass man „einem doppelt so großen Gegner mit einem erheblichen wirtschaftlichen und militärischen Potenzial gegenübersteht … Wir werden nicht die Kraft und die Ressourcen haben, dieser Bedrohung zu begegnen. Und wir werden unsere Wettbewerbsvorteile in diesem Kampf nutzen müssen. … Niemand sonst verfügt über die Waffen, die Russland heute besitzt, und das ist unser Wettbewerbsvorteil“. Da wir zahlenmäßig unterlegen sind, bleibt uns im Zweifel nichts anderes übrig, als im Falle des Angriffs auf Russland auch taktische Nuklearwaffen einzusetzen, will Putin uns damit verklausuliert sagen.
Ob Putins Einschätzung der militärischen Kräfteverhältnisse zwischen Russland und der Nato zutreffend sind, sei dahingestellt. Sie zeigt jedenfalls zum einen erneut einen grundsätzlich defensiven und vorsichtigen Charakter seines Agierens, was u. a. erklärt, warum sich der Ukrainekrieg in die Länge zieht. Und zum anderen zeigt gerade Putins Einschätzung der militärischen Potenz der Nato, dass seine Warnung vor einem Einsatz der taktischen Nuklearwaffen ernstgenommen werden muss.
Der oben zitierte Hochmut und die Ignoranz des Nato-Generalsekretärs, Mark Rutte, ist deshalb fahrlässig und verantwortungslos.
Anmerkungen
1. Brodie, B. (Hg.), The Absolute Weapon. New York 1946, 76. Zitiert nach Senghaas, D., Weltordnung
in einer zerklüfteten Welt. Hat Frieden Zukunft? Berlin 2012, 93.
2. Schmidt, H., Einleitung, in: Kahn, H., Eskalation. Die Politik mit der Vernichtungsspirale. Berlin 1965, 24.
3. Weinstein, A., Verwirrung in der Allianz. Die NATO und das Atom, in: FAZ vom 20.04.1982, 12. Zitiert
nach Senghaas (wie Anm. 1), 93.
4. Vgl. Silnizki, M., Der Krieg des 21. Jahrhunderts. Zwischen nuklearer Abschreckung und digitaler
Kriegsführung, 2. Juni 2026, www.ontopraxiologie.de.
5. Ruehl, L., Machtpolitik und Friedensstrategie. Einführung General Steinhoff. Hamburg 1974, 380 f.