Verlag OntoPrax Berlin

Welt in unsicheren Zeiten

Geschichte und Gegenwart

Übersicht

1. „Amerika, du hast es (nicht) besser“
2. Die Winkelzüge der europäischen Politik
3.Im Widerstreit der Machtinteressen

Anmerkungen

„Wenn aber der Krieg ein Greul, und der Friede unmöglich ist, wo gibt es da noch einen Ausweg?“ (Raymond Aron)1

1. „Amerika, du hast es (nicht) besser“

Napoleon Bonaparte wird der Spruch zugeschrieben: „Ich fühle mich von einem Schicksal zu einem Ziel getrieben, das ich nicht kenne. Sobald ich es erreicht habe, sobald ich überflüssig geworden bin, wird ein Atom genügen, um mich zu zerschmettern.

Das könnte auch Donald Trump von sich sagen, der „von einem Schicksal“ zum Irankrieg getrieben wurde, dessen Ziel er mittlerweile endgültig aus den Augen verloren hat und jetzt fieberhaft versucht, mit seiner verzweifelten, orientierungs- und aussichtslosen Umtriebigkeit den Krieg so schnell wie möglich zu beenden und seine geopolitische Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen, um sich und die von ihm angeführte „unverzichtbare Nation“ (indispensable nation) auf der Machtarena der Welt bloß nicht überflüssig zu machen und um nicht auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen zu werden.

Hat er überhaupt noch eine Chance sich davon ohne Gesichtsverlust freizuschwimmen und Amerikas Image einer „unbesiegbaren Nation“ wiederherzustellen? Oder wird Trumps Amerika womöglich vom Fatum dazu verdammt, ein blindes Werkzeug in der Hand einer unsichtbaren Macht zu sein, die die Geschicke lenkt und bestimmt, damit er – der Getriebene – Dinge verrichtet, die er nicht hätte verrichten wollen, hätte er nur gewusst, worauf er sich da einlässt?

Und ist vielleicht die Zeit reif, ja überreif für einen Führer der „freien Welt“, Donald John Trump, das zu verrichten, was sowieso unvermeidbar gewesen wäre, auch wenn er sich, vom Schicksal getrieben, mit Händen und Füßen dagegen sträubt?

Warum sollte der US-Hegemonie nicht das gleiche Schicksal, wie das der Sowjetunion vor fünfunddreißig Jahren, widerfahren? Stimmt Goethes Spruch überhaupt noch: „Amerika, du hast es besser“?

„Die Maulwürfe der Geschichte graben blind,“2 indem sie blind, aber beharrlich etwas verrichten, wozu das Schicksal sie prädestiniert hat, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Deswegen sind sie auch so gefährlich mit ihrem blinden, aber unverwüstlichen Beharrungsvermögen, sobald und wenn sie unüberlegt und übermutig werden und danach handeln. Denn die Enttäuschung folgt in einem solchen Falle meistens auf dem Fuß und macht sie aggressiv und unberechenbar.

Nichts ist so gefährlich wie die enttäuschten Erwartungen. Und so erleben wir heute genau das, woran wir nie zu denken wagten und nie zu denken träumten: einen strauchelten US-Hegemonen zu erleben.

Hätten wir aber das Geschichtsverständnis der Antike, so hätten wir uns über das Geschehene gar nicht wundern müssen, sondern ganz im Gegenteil nur müde gelächelt und erwartungsgemäß „die ewige Wiederkehr des Gleichen“ bestätigt gesehen.

Die Antike hat nämlich ein ganz anderes Geschichtsverständnis, dessen Gesetz „nicht der Fortschritt, sondern … die Entfaltung aus dem Ursprung und der Rückkehr in den Ursprung“3 ist.

Folgt man einem solchen Geschichtsverständnis, so kommt die Geschichte immer und immer wieder zum Ausgangspunkt ihrer Bewegung. Und wer sagt denn, dass die US-Hegemonie ewig bestehen und nicht wie die Sowjetunion oder das Russische Reich und das Deutsche Kaiserreich untergehen kann?

Der Irankrieg holt uns auf den Boden der geopolitischen Realität zurück und wir bekommen große Zweifel am Ewigkeitscharakter der US-Hegemonie. Ist nicht Trumps Iran-Abenteuer jener berühmte letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und der US-Hegemonie endgültig den Todesstoß versetzt? Hat es nicht den Abwicklungsprozess der US-Hegemonie nur noch beschleunigt?

Ja, das Fatum! Es macht, was es will, und verrichtet oft zur Überraschung aller die unverrichteten Dinge. Und wir können in diesen unruhigen und unsicheren Zeiten sagen, wir sind dabei gewesen!

2. Die Winkelzüge der europäischen Politik

Die Geschichte wiederholt sich entgegen anderslautender Behauptungen immer und immer wieder. Man denkt an die Alte Welt, in der Aufstieg und Fall der Imperien stets vonstattengingen und eine neue Ordnung die alte ablöste, begleitet von der „Zirkulation der Eliten“ im ewigen Kreislauf von Aufstieg, Blüte, Verfall und Niedergang der etablierten und scheinbar in Stein gemeißelten Ordnungen. „Die Geschichte ist ein Friedhof der Eliten“ (Vilfredo Pareto) ebenso wie ein Friedhof der Imperien.

Trumps Amerika vollzieht letztlich nur das nach, was Russland schon hinter sich und in den vergangenen 120 Jahren sogar zwei Mal durchgemacht hat. Dabei standen die russisch-deutschen Beziehungen in etwa seit Bismarck, der von April 1859 bis zum Frühjahr 1862 preußischer Gesandter in Sankt Petersburg war, im Zentrum dieser Irrungen und Wirrungen.

„Bismarck“ – schreibt der Staatsminister Freiherr Lucius von Ballhausen in seinen „Bismarck-Erinnerungen“ (1920) – deutete wiederholt an, dass die Unterhaltung mit dem germanophilen russischen Diplomaten und Botschafter in Großbritannien, Graf Peter A. Schuwalow (1827-1889), „sehr ergebnisreich gewesen sei. Sein ganzes Bemühen ginge dahin, den russischen Elefanten so zu leiten, dass er kein Unheil bei seinen täppischen Bewegungen anrichte“4.

Und ein deutscher Diplomat, Oskar Paul Trautmann (1877-1950), schreibt zwei Jahrzehnte später 1940 am Vorabend des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion: „Unsere Zeit, die ein gewaltiges kriegerisches Vorspiel für die Neuordnung der politischen und sozialen Verhältnisse Europas ist, stellt auch von neuem wieder das alte Problem der politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland dar. … Von der Zeit Bismarcks bis zum Weltkrieg hat das deutsch-russische Verhältnis im Mittelpunkt der russischen auswärtigen Politik gestanden.“5

Und er macht auf „ein großes historisches Vermächtnis zwischen den beiden Völkern“ vom Kaiser Wilhelm I. (1797-1888) aufmerksam, „das intakt zu erhalten eine Schicksalsfrage der beiden Nationen war. Die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen seit dieser Zeit zeigt, dass die Söhne und Enkel jenes Vermächtnis vergessen hatten“, beklagt sich Trautmann und macht für diesen beklagenswerten Zustand der deutsch-russischen Beziehungen zuallererst Russland und England verantwortlich: „Die alte verhängnisvolle Auffassung der Gleichgewichtspolitik in Europa, die von der englischen Politik stets rücksichtslos für die Herbeiführung der Uneinigkeit in Europa im englischen Interesse ausgenutzt worden ist, die Erstarkung des Panslawismus und Nationalismus in Russland, das Liebäugeln mit den demokratischen Ideen des Westens hat Russland von seinen eigenen weggeführt und seine Politik schließlich zu einem ideenlosen Werkzeug Frankreichs und Englands gegen Deutschland gemacht. Schließlich musste das russische >graue Tierchen< sein Blut für die englischen und französischen Kriegsziele auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges vergießen.“6

Russland ist ein „ideenloses Werkzeug“ in der Hand der Engländer und Franzosen, ein „graues Tierchen“, das „sein Blut für die englischen und französischen Kriegsziele“ vergießt, und liebäugelt „mit den demokratischen Ideen des Westens“ und hat seine eigenen Ideen verraten, entrüstet sich Trautmann im Jahr 1940.

(Was hätte er heute über die Ukraine gesagt, wenn er gesehen hätte, wie diese ihr Blut für die englischen, französischen und deutschen Kriegsziele auf den Schlachtfeldern des innerostslawischen Krieges vergießen? Wäre er auch entrüstet?).

Wie dem auch sei, man spürt in der langzitierten Passage den ganzen Frust eines deutschen Diplomaten alter Schule, der, noch im vorangegangenen 19. Jahrhundert sozialisiert, den freundschaftlichen deutsch-russischen Beziehungen nachtrauernd und „ein gewaltiges kriegerisches Vorspiel“ des nationalsozialistischen Deutschlands vor Augen, Russland und England für die verschlechternden russisch-deutschen Beziehungen verantwortlich macht.

Er beschuldigt Russland und will im Erscheinungsjahr seines Werkes 1940 nicht wahrhaben, dass die deutschen Kriegsvorbereitungen im vollen Gange sind und der Krieg vor seiner Tür steht und jederzeit ausbrechen kann.

Die vergangenen Zeiten im Blick und die heraufziehenden Gewitter des Krieges vor Augen nimmt er trotzdem die Warnzeichen der Gegenwart nicht wahr und beschuldigt deswegen die Falschen, die Russen, hat aber dabei ein ungutes Gefühl, eine Vorahnung über das, was noch kommen kann.

„Die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug“, schreibt Hegel in der Vorrede seiner „Grundlinien der Philosophie des Rechts“ (1820) und will uns damit sagen: Man kann erst dann Erkenntnisse über eine Epoche gewinnen, wenn diese bereits vergangen ist.

Nichtsdestotrotz spürt man einen erfahrenen Diplomaten, der über die Winkelzüge der auswärtigen Politik bestens Bescheid weiß, auch wenn er die Außenpolitik der konkurrierenden europäischen Großmächte in jenen finsteren Zeiten zu sehr aus deutscher Sicht tendenziös und einseitig wahrnimmt.

Wie finster diese Zeiten waren, kann man am besten kurz und knapp am von Bertolt Brecht 1939 verfassten Gedicht „An die Nachgeborenen“ ablesen:

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! …
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen
Auch ohne Gewalt auskommen
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!7

3. Im Widerstreit der Machtinteressen

Dass die europäische Gleichgewichtspolitik „verhängnisvoll“ sein sollte, verwundert, hat sie doch hundert Jahre Frieden in Europa gesichert. Zutreffend ist indes Trautmanns Feststellung, dass vom British Empire die Gleichgewichtspolitik „stets rücksichtslos für die Herbeiführung der Uneinigkeit in Europa im englischen Interesse ausgenutzt worden ist“.

Lässt man die vergangenen vier Kriegsjahre in der Ukraine Revue passieren, so setzt sich die herkömmliche britische Europapolitik diesmal beim fehlenden Machtgleichgewicht8 erst recht unvermindert fort, ohne dass die Kontinentaleuropäer es so richtig begriffen haben.

Am wenigsten begreift es die deutsche Bundesregierung unter einem außenpolitisch unerfahrenen Kanzler Merz, der vor lauter Selbstüberschätzung die Winkelzüge der britischen Europapolitik, die alles tut, um die Kontinentaleuropäer direkt in einen Krieg gegen Russland hineinzuziehen, verkennt.

Mangels fehlender außenpolitischer Erfahrung und dazu noch infolge einer unzeitgemäßen Westorientierung, die als westdeutsche raison d’État zu Zeiten des „Kalten Krieges“ berechtigt sein mag, heute aber anachronistisch geworden ist, begreifen Merz und sein Außenminister, Wadephul, nicht, dass nicht nur Trumps Amerika, sondern auch die Biden-Administration und insbesondere Little Britain unter Johnson, Starmer und anderen britischen Premiers zuallererst Konkurrenten und keine Freunde sind, die ihre eigenen geopolitischen und geoökonomischen Interessen verfolg(t)en.

Der vermeintlich „unprovozierte“ Kriegsausbruch in der Ukraine wurde von der Biden-Administration sehr wohl provoziert9 und die im März/April 2022 stattfindenden Friedensverhandlungen vom britischen Ex-Premier, Boris Johnson, erfolgreich torpediert10. Die Angelsachsen tun bis heute alles, um den Ukrainekrieg in die Länge zu ziehen, ungeachtet von Trumps Friedensrhetorik, die seine wahren Absichten nur verschleiert.

Im Gegensatz zu Biden hat Trump freilich eingesehen, dass die US-Kriegspolitik, Russland eine „strategische Niederlage“ militärisch zuzufügen, nicht zu erreichen ist. Darum versucht er bis dato erfolglos mit „friedlichen“, nämlich ökonomischen, monetären und rhetorischen Mitteln dasselbe zu erreichen. Keine einzige, von der Biden-Administration und der EU erlassene Sanktion gegen Russland hat Trump fallen gelassen. Sie sind alle in Kraft.

Der Biden-Administration ist es immerhin erfolgreich gelungen, nicht nur einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben, nicht nur ein geeintes und vereintes Bolwerk der USA und der EU gegen die vermeintliche „russische Gefahr“11 wie zu Zeiten des „Kalten Krieges“ wiederherzustellen, sondern die EU-Europäer auch von russischen Energiequellen abzuschneiden und in ökonomische Kalamitäten zu stürzen.


Zum ersten Mal seit dem Einmarsch der Sowjets in Afghanistan 1979 witterte die Biden-Administration die Chance ihres Lebens, Russland in den Sumpft des Krieges hineinzuziehen und eine vergleichbare „strategische Niederlage“ zuzufügen, die letztendlich wie im Falle des Sowjetstaates zum Zerfall der Russländischen Föderation führen sollte.

Als willkommener Nebeneffekt sollte auch die EU in Mitleidenschaft gezogen werden. Nicht nur die Russen, sondern auch die EU-Europäer wurden hier von der Biden-Administration vorgeführt, ohne dass die letzteren das überhaupt verstanden haben. Europas Sicherheits- und Wirtschaftsinteresse einerseits und die US-Geopolitik andererseits prallten hier hart aufeinander.

Es war nicht zuletzt wegen fehlendem strategischem Denken ein großes Missverständnis der deutschen und EU-Machteliten geglaubt zu haben und immer noch zu glauben, dass die strategische Unterstützung der Ukraine im Interesse Europas liegt.

Der deutsche und EU-europäische politische, mediale und gesellschaftliche Mainstream setzt instinktiv und antifaktisch das gegenwärtige Russland mit der Sowjetunion gleich und lebt nach wie vor die Mythen des „Kalten Krieges“ von einer expansiven Natur Russlands nach. Diese Geisteshaltung war schon zu Zeiten des „Kalten Krieges“ irrig und sie ist heute erst recht untragbar.

Wie der „prinzipiell keiner geographischen Beschränkung“ unterliegende sowjetische Expansionismus „zu den zentralen Mythen des Kalten Krieges“12 gehörte, so sieht die deutsche und EU-europäische Russlandpolitik auch heute unter jedem Kieselstein die „russische Gefahr“ und wittert hinter jeder Sibirischen Fichte eine „potentielle Bedrohung“ Deutschlands und Europas. Das ist keine Russlandpolitik, sondern Obsession.

„Die westliche Dämonisierung Putins ist keine Politik, sondern eine Rechtfertigung für seine Abwesenheit“, schrieb Kissinger bereits 2014 in der Washington Post.

Der Ost-West-Konflikt gehört längst der Vergangenheit an und der sog. „Kalte Krieg“ ist vor 35 Jahren zu Ende gegangen. Die Russländische Föderation ist heute weder die Sowjetunion noch das Sowjetimperium; sie besitzt weder eine Staatsideologie noch eine mit der Sowjetunion vergleichbare ökonomische und militärische Potenz.

Das ewige Angstschüren vor der vermeintlichen „russischen Gefahr“ ist darum nicht nur deplatziert, sondern bezeugt auch die strategische Phantasielosigkeit der EU-Europäer und insbesondere der hiesigen Bundesregierung unter Kanzler Merz, die Beziehungen zu Russland pragmatisch und nicht allein ideologisch und/oder denunziatorisch zu gestalten.

Ausgerechnet in der Zeit, in der wir die Zerrissenheit der Welt und das Straucheln der US-Hegemonie auch infolge des Irankrieges erleben, brauchen wir eine realpolitisch orientierte deutsche Außenpolitik, die zielgerichtete und realitätsnahe Entscheidungen anbietet, statt stets Schimpftiraden, indoktrinierte und nichtssagende Floskel zur Schau zu stellen und sich damit in Augen der ganzen Welt lächerlich zu machen.

„In Deutschland“ schrieb Trautmann 1940/41, fehlt „die Lebensklugheit, … um entweder den >Schwindel< einigermaßen elegant mitzumachen oder, wenn die Idee etwas Gutes in sich barg, sich ihr nicht hemmend in den Weg zu stellen.“13

Diese fünfundachtzig Jahre alte Erkenntnis ist immer noch aktueller denn je. Die fehlende diplomatische Eleganz und mangelnde außenpolitische Flexibilität zeigen sich an der ideologisch verbrämten und darum realitätsverdrängenden und realitätsfeindlichen Russlandpolitik der Bundesregierung unter Kanzler Merz.

In der deutschen und europäischen Russlandpolitik bleibt es ungeachtet der verworrenen und unsicheren weltpolitischen Lage bis auf weiteres alles beim Alten. Und man würde heute schon froh sein, mit Raymond Aron wie zu Zeiten des „Kalten Krieges“ sagen zu können: „Paix impossible, guerre improbable“ (Friede unmöglich, Krieg unwahrscheinlich)!

Anmerkungen

1. Aron, R., Der permanente Krieg. Frankfurt 1953, 221.
2. Silnizki, M., „Die Maulwürfe der Geschichte graben blind“, in: des., Vom „Kalten Krieg“ zur „heißen“
Konfrontation? Die letzten Zuckungen der US-Hegemonie. 27. Juli 2024, www.ontopraxiologie.de
3. Friedrich, H., Abendländischer Humanismus, in: Europa als Idee und Wirklichkeit. Freiburg 1955, 33-47 (46).
4. Ballhausen, L. v., Bismarck-Erinnerungen. Stuttgart u. Berlin 1920, 364 f.
5. Trautmann, O. P., Die Sängerbrücke. Gedanken zur russischen Außenpolitik von 1870-1914. Stuttgart 21941, 9.
6. Trautmann (wie Anm. 5), 9.
7. Zitiert nach Silnizki, M., Zeitgeist und Krieg. Vom Ungeist unserer Zeit. 24. November 2025, www.ontopraxiologie.de.
8. Silnizki, M., Machtungleichgewicht als Ordnungsprinzip? Zur Sicherheitskonstellation von heute und morgen.
11. Mai 2022, www.ontopraxiologie.de.
9. Siehe Silnizki, M., Im Spiegel der Geschichte. Von der Vergangenheit eingeholt. 19. Oktober 2025,
www.ontopraxiologie.de; des., Das friedlose Europa. Zum Scheitern der europäischen Sicherheitsordnung.
16. März 2022, www.ontopraxiologie.de.
10. Silnizki, M., Wer ist schuld an der Fortsetzung des Krieges? Über die Friedensverhandlungen im März/April
2022. 29. August 2023, www.ontopraxiologie.de.
11. Silnizki, M., „Die russische Gefahr“. Im Schatten des Ukrainekrieges. 20. April 2022,
www.ontopraxiologie.de.
12. Loth, W., Die Teilung der Welt. Geschichte des Kalten Krieges 1941-1955. München 1980, 63 FN 16.
13. Trautmann (wie Anm. 5), 128.

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